Mantrailing - es ging wieder los ...!

Hallo zusammen,

we trail again ...!

Am Dienstag, den 31.10.2017 ging es wieder nach einem Einführungsseminar und den ersten Trails mit 5 Teams los!

Die ersten trails waren schon sehr lustig und speziell für die Hundeführer "sehr anstrengend". Die Hunde sind in Höchstgeschwindigkeit gestartet, und ihre Herrchen und Frauchen "folgten" unauffällig. Aber das werden wir mit der Zeit alles gut harmonisieren und stabilisieren.

Eine tolle, sehr interessante, aber lustige Arbeit und eine ausgezeichnete Beschäftigung für unsere Hunde!

Ich freue mich auf unser nächstes Treffen. Ich bin sicher, meine neuen Teams können es auch kaum erwarten.

Viele Grüße

Michelle & Fiona


ManTrailing

ManTrailing ("Mensch" und "trail" verfolgen) ist die Personensuche unter Einsatz von Gebrauchshunden, die Mantrailer oder Personenspürhunde genannt werden. Dabei wird der hervorragende Geruchssinn der Hunde ausgenutzt.

Der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert.

Mantrailer werden auf Spuren von Fußgängern eingesetzt. Mantrailer können, im Unterschied zu Fährtenhunden, auch in Gebäuden und auf bebauten Flächen eingesetzt werden.

Duftspur
Beim ManTrailing werden die Duftmoleküle der Zielperson gesucht, und nicht die Bodenverletzungen wie bei der Fährtenarbeit. Beim ManTrailing wird als Geruchsträger der Individualgeruch der zu suchenden Person verwendet. Die Qualität des Geruchsträgers ist entscheidend für den Verlauf der Suche.

Ein Mensch verliert ständig Hautschuppen - in jeder Minute Tausende. Die Hautpartikel werden verwirbelt und verstreut, wenn der Mensch sich bewegt. Neben Hautzellen enthalten die Schuppen häufig weitere Bestandteile, beispielweise Rückstände von Kosmetika. Durch das Einwirken von Bakterien auf die menschlichen Zellen entsteht ein Geruch, dem der Hund folgt. Menschliche Zellen bleiben über unterschiedlich lange Zeiträume erhalten: Hautzellen etwa 36 Stunden. Das allein begrenzt schon die Haltbarkeit einer Duftspur. Zusätzlich kommen Einflüsse wie Witterung, die schon erwähnten chemischen Substanzen, und weitere Stoffe hinzu, die für eine längere oder kürzere Haltbarkeit der Duftspur verantwortlich sind.

Besonders geeignete Rassen
Für die professionelle Suche werden für das ManTrailing Rassen wie z. B. Bloodhound oder Schweißhunde (Jagdhunde wie z. B. Gebirgsschweißhund, Bracke etc.) favorisiert. Doch haben sich auch Rassen wie zum Beispiel Labrador Retriever und Golden Retriever in der Praxis bewährt. Die erzielten Leistungen hängen weitgehend rasseunabhängig von den individuellen Fähigkeiten des Hundes ab. Je besser der einzelne Hund auf die bevorstehende Aufgabe vorbereitet wird, je besser der Hundeführer seinen Hund lesen und führen kann, desto besser kann der Hund arbeiten lernen. Gerade für jagd-begeisterte Hunde, ob Rassehunde oder Mischlinge, kann das ManTrailing eine sehr schöne und durchaus sinnvolle Alternative darstellen.


Mantrailing - Videoclips